Der virtueller Rundgang
Der Traum jedes Besuchers ist es ein Objekt so zu erleben als sei er mittendrin,- aber mit der Möglichkeit sich frei zu bewegen, ohne sich mit nur wenigen und kleinen Einzelaufnahmen begnügen zu müssen.
Dies haben auch Untersuchungen durch die „Yesawick Pepperdine and Brown“, die führende US-Kommunikationsagentur für die Reise- und Freizeitbranche, bewiesen, in welcher 57% aller Freizeit- und 46% aller Businessreisenden virtuelle Begehungen auf der Webseite eines Hotels als „sehr wünschenswert“ betrachten.
Eine Studie von Best Western International, weltgrößte Hotelkette mit über 4.100 Hotels in 80 Ländern, zeigt dass mit virtuelle Begehungen 46% mehr Reservierungen als sonst gemacht werden.
94% der Besucher wünschen sich mehr virtuelle Besuche auf den Immobilien-Seiten (Benchmark group 2008).
Nach einer Studie in dem „Le Journal du Net„ hat eine Anzeige mit einem virtuellem Rundgang 40 Mal mehr Besucher als eine klassische Anzeige.
Aus diesen Gründen entscheiden sich Unternehmen mehr und mehr für den Einsatz von interaktiven virtuellen Begehungen im Internet.
Unser Ziel ist es, den Besucher in ein naturgetreues Umfeld einzutauchen und dies über den vollen Bildschirm mit der Möglichkeit sich jedes Detail näher anschauen zu können – so sei als er vor Ort. Und dies auf jede Plattform wie Windows, Linux, Apple (inklusive Iphone, iPad, oder iTouch) oder auf Multimedia Smartphones.
Und dies zu erreichen werden viele verschiede Techniken angewendet wie u. a. Stitching um ein 360° Bild zu erzeugen, HDR (high dynamic resolution) um große Licht-Unterschiede (wie z.B. zwischen Innenbeleuchtung
und der Blick durch einem Fenster) auf dem Bildschirm darstellen zu können, oder Multiresolution um Hochauflösende Bilder, ohne viel Arbeitsspeicher und ohne eine schnelle Internetverbindung, darstellen zu können. Dies alles natürlich unsichtbar für den Besucher.
Das wichtigste aber ist, dass jeder Besucher sich schnell zurecht findet. Hierfür werden gleichzeitig verschiedene Navigationsmöglichkeiten angeboten. Ein „Erste-Hilfe-Set“ ist dem Besucher zur Verfügung gestellt. Mit einem Klick auf das Fragezeichen wird das Hilfe-Fenster aufgerufen.
Bei Touchscreen-Bildschirme, Multimedia Smartphones mit Touchscreen (wie u.a. iPhone) oder Tabletts (wie u.a. iPad) werden einfach mit den Fingern bedient!
Um dem Besucher zu signalisieren, dass es sich hier um ein
360° Bild handelt, fängt sich das Bild nach ein paar Sekunden automatisch zu drehen und kann aber jederzeit abgeschaltet werden.
- Um jederzeit ein Überblick zu haben wo er sich gerade befindet kann ein aufklappbarer Plan angezeigt werden. Sein Standort wird durch einen blinkenden Spot angezeigt. Der Besucher kann sich jederzeit, durch ein Anklicken der verschiedenen Spots, in das gewünschte Objekt bewegen.
- Durch eine aufklappbare Leiste wird dem Besucher eine Bildgalerie angeboten, indem er jeden einzelnen Raum ansteuern kann.
- Oder mit einer Gruppe von Bildern, nach Wunsch aufklappbar, entweder horizontal oder vertikal:

- Gewinnen Sie noch mehr das Vertrauen Ihres Besuchers und geben Sie Ihm die Möglichkeit Sie leichter zu lokalisieren. Integrieren Sie eine Karte und/oder eine Satelitaufnahme in Ihrem virtuellen Rundgang:

Bilder naturgetreu darstellen.
Hier stellt uns die Technik noch viele Hürden. Während das menschliche Auge den in der Natur auftretenden Kontrastumfang relativ problemlos meistert (also helle und dunkle Bildinformationen gleichzeitig wahrnimmt), stoßen wir bei dem Bemühen das Gesehene festzuhalten an teilweise ernüchternde Grenzen.
Ein moderner Fotoapparat bewältigt einen Kontrastumfang zwischen 8 und 10 Blenden. Das menschliche Auge nimmt ein Mittelwert von 20 Blenden wahr. Um dies wieder zu geben wird die HDR-Technik angewandt. Die 3 folgenden Aufnahmen zeigen deutlich den Kontrastumfang einer konventionellen Kamera. Das vierte Bild zeigt das Ergebnis mit der HDR-Technik:

Für ein HDR-Bild werden meistens bis zu 9 Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen benötigt, um den kompletten Kontrastumfang einfangen zu können.
Um nun den Besucher „hineintauchen“ zu können werden mehre einzelne Aufnahmen zu einem Panorama zusammengefügt. Diese Technik wird Stitching genannt. Für eine Vollsphere von
360 ° x 180° ensteht mit dem Panorama eine virtuelle Kugel. Damit wird dem Besucher die Möglichkeit gegeben sich in jede erdenkliche Richtung zu bewegen.
Werden nun beide Techniken, HDR und Stitching, zusammengefügt werden nun bis über 100 Bilder pro Aufnahme benötigt.‚
Hiermit entstehen großen Datenmengen. Jedes Bild hat nun bevor es komprimiert wird eine Größe von fast 800 MB. Wird dieses Bild in eine hohe JPEG Qualität komprimiert bleiben nun immer noch ungefähr 112 MB. Um ein solch großes Panorama darstellen zu können, würde man alleine für das Panoramabild rund 930 MB freien Arbeitsspeicher benötigen. Das wäre natürlich viel zu viel für einen durchschnittlichen Rechner. Um das Panorama aber trotzdem in dieser Auflösung betrachten zu können, ohne viel Arbeitsspeicher und ohne dass eine schnelle Internetverbindung benötigt wird – benutzen wir die Multiresolution-Technik. Das Panoramabild wird hierbei in viele kleine Teile mit verschiedener Auflösungen aufgeteilt, wobei nun immer nur die Teile geladen werden, die für die aktuelle Ansicht notwendig sind.
Wir hoffen wir konnten Ihnen hier einen kleinen Überblick über unsere Arbeit und Ziele geben und sind jederzeit für jede offene Frage oder Vorschlag für Sie da!